Adalbert
III.
Erzbischof von Salzburg (1168-1174/77)(1183-1200)
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1145 † 4.8.1200
Jüngerer Sohn des Königs
Vladislav
II. von Böhmen aus dem Hause der PREMYSLIDEN aus seiner 1.
Ehe mit der Gertrud
von Österreich, Tochter von Markgraf
Leopold III.; Ur-Enkel
des Kaisers
HEINRICH IV.
und Vetter Kaiser FRIEDRICHS I.
Lexikon des Mittelalters: Band I Spalte 160
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Adalbert III. Erzbischof von Salzburg (1168-1177)(1183-1200)
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* 1145, †
Sohn König
Wladislaws I. von Böhmen, Vetter Kaiser
FRIEDRICHS I.
Adalbert, ein
Parteigänger
Papst Alexanders III., der
gleich nach seiner Wahl ohne Investitur die
Regalien in Anspruch nahm, wurde 1169 von
BARBAROSSA
zur bedingungslosen Resignation gezwungen. Auf dem Hoftag von
Regensburg
1174 wurde Adalbert, der sich auch
das Domkapitel und die Prälaten zu Feinden gemacht hatte, abgesetzt,
und Propst Heinrich von Berchtesgaden
zum neuen Erzbischof bestellt. Im
Frieden von Venedig 1177 mußten sowohl Adalbert
als auch Heinrich zugunsten Konrads von Wittelsbach auf Salzburg
verzichten.
Als Konrad 1183 nach Mainz
zurückkehrte, wurde Adalbert
erneut zum Salzburger Erzbischof gewählt.
In der Reichspolitik
spielte er keine besondere Rolle, für Salzburg aber hat er viel
geleistet.
Er gründete Spitäler, sicherte mit Hilfe eines kaiserlichen
Privilegs
die Vormachtstellung der Friesacher Münzstätte im
Südost-Alpenraum,
brachte die Hoheitsrechte über das Eigenbistum Gurk erneut zur
Geltung
und vollendete 1198 den großartigen romanischen Dom. Mit der
Erschließung
neuer Salzlager bei Hallein, das im folgenden Jahrhundert zur
führenden
Saline Süd-Deutschlands aufstieg, und mit der kompromißlosen
Hinwendung
zu den STAUFERN hat Adalbert
die wirtschaftlichen und politischen Grundlagen geschaffen,
auf denen sein großer Nachfolger Eberhard
II. aufbauen konnte.
Literatur:
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H. Dopsch, Gesch. Salzburgs I, 1977, 301-321.
Brandenburg Erich: Tafel 11
Seite 23
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"Die Nachkommen Karls des
Großen."
XIV. 178. ADALBERT
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* ..., † 1200 8. IV.
Erzbischof von Salzburg 1168-1177 und 1183-1200
Wegener, Wilhelm Dr. jur.: Seite 6 Tafel 1
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"Genealogische
Tafeln
zur mitteleuropäischen Geschichte"
ADALBERT (III.)
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† ...4.1200
Erzbischof von Salzburg
erwählt 1168
vertrieben 1169
abgesetzt 1174
restituiert 1183
Thiele, Andreas: Tafel 81
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"Erzählende
genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"
ADALBERT III.
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† 1200
1168-1174/77 und ab 1183 Erzbischof von Salzburg
Adalbert III. war
Gegner der kaiserlichen Gegen-Päpste, wurde verjagt und schlug
1184 die Rebellion Wenzels II. nieder.
Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen
Karls des
Großen.
Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 11 Seite 23 - Cardini, Franco: Friedrich I. Barbarossa.
Kaiser
des Abendlandes, Verlag Styria Graz 1990 Seite 202 - Hiller, Helmut: Friedrich Barbarossa und
seine
Zeit. Eine Chronik. Paul List Verlag KG München 1977 Seite
226,228,230,233,247,251,256,266,304,357,364 - Opll
Ferdinand: Friedrich Barbarossa.
Wissenschaftliche
Buchgesellschaft Darmstadt 1998 Seite 105,106,109,112,113 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G.
Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 81 - Wegener,
Wilhelm Dr. jur.:
Genealogische
Tafeln
zur mitteleuropäischen Geschichte, Heinz Reise-Verlag
Göttingen
1962-1969 Seite 6 Tafel 1 - Weller Tobias: Die Heiratspolitik des
deutschen
Hochadels im 12. Jahrhundert. Rheinisches Archiv. Böhlau Verlag
Köln
Weimar Wien 2004 Seite 370,811
- Wies, Ernst W.: Kaiser Friedrich
Barbarossa.
Mythos
und Wirklichkeit, Bechtle Esslingen 1999 Seite 232,235 -