Begraben: Kloster Reinhardsbrunn
Jüngerer Sohn des Grafen
Ludwig II. der Springer in Thüringen aus dem Hause der LUDOWINGERund
der Adelheid
von Stade, Tochter von Graf
Lothar Udo II.
Brandenburg Erich: Tafel 13 Seite 26
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"Die Nachkommen Karls des Großen."
XII.106 b. HEINRICH RASPE
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* ca. 1095, + 1130
Gemahlin:
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1122 12.III.
HEDWIG, Tochter des Grafen Meginfred, Witwe des Grafen
Giso von Gudensberg
+
HEINRICH RASPE I.
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+ 1130 ermordet
GRAF vonn THÜRINGEN
1130 von GUDENSBERG
oo KUNIGUNDE VON BILSTEIN
+ 1130/38
Witwe von Giso IV. Graf von Gudenberg, Tochter von Graf
Rugger II.
HEINRICH RASPE I.
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+ 1130 ermordet
Kaiserlicher Bannerträger LOTHARS III. und Graf in Hessen
oo KUNIGUNDE
+
Tochter des Grafen Meginfred, Witwe Gisos IV. von Gudensberg
Als Erben Ludwigs des Springers hinterblieben nurLudwigund
Heinrich, die ohne irgendwelche Schwierigkeiten
in der Herrschaft folgten.
Hier müssen wir eine Bemerkung einschieben, die
uns nochmals auf die Grafen Werner und das Reichsbanneramt zurückführt.
Im Jahre
1130 wurde Heinrich,
der hier erstmals nach Gudensberg benannt wird, ermordet.
Auch er wird als signifer regis bezeichnet. Man muß
deshalb mit May erwägen, "ob nicht auch für Heinrich
Raspe das Amt des königlichen Bannerträgers das Reichssturmfahnlehen
von Markgröningen in sich begriffen habe". Dem muß man eine
hohe Wahrscheinlichkeit zubilligen; denn es ist schwer erklärbar,
wie ausgerechnet Heinrich Raspe I.
in den Besitz dieses Amtes gekommen sein soll, wenn nicht nach dem Vorgang
der Grafen Werner als Inhabern von Maden-Gudensberg. Hat Heinrich
dieses Reichsamt, das vor ihm durch seinen Träger in Verbindung zur
Grafschaft
Maden gestanden hatte, besessen, dann kann er es nur von
HEINRICH
V. erhalten haben. Das ergibt weiter, dass auch die Grafschaft
Maden noch als Reichslehen an Heinrich gekommen
sein müßte. Nach Heinrich Raspe I.
besitzen
die LUDOWINGER das Reichsbanneramt nicht mehr, und die Grafschaft
Maden ist Mainzer Lehen.
1123
oo 2. Kunigunde von Bilstein, Tochter des Grafen
Rugger II.
um 1080- 1138 Witwe Gisos IV. von Gudensberg
Literatur:
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Annalista Saxo:
Reichschronik Seite 146 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen
Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998
Tafel 13 Seite 26 -
Chronik
von St. Peter zu Erfurt -
Die Salier und das Reich, Band 1 Seite 361, Jan
Thorbecke Verlag Sigmaringen 1992 - Eckhardt Karl August: Eschwege
als Brennpunkt thüringisch-hessicher Geschichte. Verlag Trautvetter
& Fischer Nachfolger. Marburg/Lahn 1964 - Patze, Hans: Die Entstehung
der Landesherrschaft Thüringen, Böhlau Verlag Köln/Graz
1962 Seite 200-204 -
Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln
Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998
Tafel 145 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln
zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag
Frankfurt/Main 1993 Tafel 178 -