Simon I. zur Lippe                         Bischof von Paderborn (1247-1277)
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um 1200-6.6.1277
 

Sohn des Edelherrn Hermann II. zur Lippe und der Oda von Tecklenburg, Tochter von Graf Simon
 

Simon I. zur Lippe wurde als ränkevoll und streitsüchtig beschrieben, war zuerst Probst zu Busdorf, dann Verweser des Erzbistums Bremen für den alten Onkel Gebhard II. und versuchte 1258/59 dem Neffen die Nachfolge in Bremen zu sichern und scheiterte gegen Oldenburg in der Schlacht bei Munderloch. Er wurde 1247 Bischof von Paderborn, geriet schroff gegen die Erzbischöfe von Köln, unter anderem wegen des Befestigungsrechtes und Lehensfragen, unterlag in der Schlacht am Wulveskamp und war 1254-1256 gefangen. Er schloß 1267 ein Bündnis mit Köln gegen Jülich, wurde in der Schlacht bei Zülpich geschlagen und bis 1269 in Münster gefangen. Er versöhnte seine Neffen und war ab 1275 Vormund seines Großneffen Simon I. in Lippe. Er verbündete sich als Bischof mit dem Erzbischof von Mainz.