EUROPÄISCHE STAMMTAFELN NEUE FOLGE BAND XII Tafel 33
Friedrich Prinz:
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"Bayerns Dynasten im Hochmittelalter"
An der oberen Altmühl bauten seit dem 11. Jahrhundert die Grafen
von GRÖGLING-HIRSCHBERG einen mächtigen Herrschaftskomplex
mit den Zentren Thalmässing, Greding, Hirschberg, Beilgries, Altenburg,
Hemau und Grögling und dem Hauskloster Plankstetten (1138) auf, zu
dem dann nördlich davon, nach dem Aussterben der SULZBACHER (1188),
deren reiches Erbe hinzukam. Der 1. näher bestimmbare Stammvater
des Geschlechtes war Graf
Ernst von Ottenburg-Grögling (1053/78), vermutlich Sohn des
Grafen und Freisinger
Vogtes Altmann und Schwiegersohn des Eichstätter Hochstiftsvogtes
Hartwig, durch den er in den Besitz der Hochstiftsvogtei kam, die für
den Ausbau seiner Herrschaft im Altmühlbereich wesentlich wurde. Im
Verlaufe des 12. Jahrhunderts erfolgte in diesem Raum eine Besitzkonzentration
der GRÖGLING-HIRSCHBERGER, die
von einem schritt weisen Zurückweichen aus dem Bereich von Freising
begleitet war, das seinerseits durch den intensiven Herrschaftsausbau der
Grafen von Scheyern-Wittelsbach daselbst ausgelöst wurde.