Begraben: Schloßkirche in Wittenberg
Jüngerer Sohn des Herzogs Albrecht I. von Sachsen
aus seiner 3. Ehe mit der Helene von Braunschweig, Tochter von Herzog
Otto I.
Reifenscheid Richard: Seite 22
******************
"Die Habsburger. Von Rudolf I. bis Karl I."
4. AGNES GERTRUD, Gräfin von Habsburg
-----------------------------------------------------------
* um 1257, + 11.10.1322
Rheinfelden Wittenberg
Grabstätte: Schloßkirche in Wittenberg im Bezirk Halle
oo um 10.1273 in Wittenberg
ALBRECHT II. VON ANHALT,
Herzog von Sachsen-Wittenberg
* um 1250, + 25.8.1298
Wittenberg
Wittenberg
Grabstätte: Schloßkirche in Wittenberg im Bezirk Halle
Eltern: Albrecht I., Herzog von Sachsen-Wittenberg, und
Helene, Prinzessin von Braunschweig-Lüneburg, Tochter Ottos I., Herzog
von Braunschweig-Lüneburg
Franzl, Johann: Seite 98,194,269,280
*************
"Rudolf I. Der erste Habsburger auf dem deutschen Thron."
Die zwei bedeutendsten Mitglieder dieses Clans, den Pfalzgrafen
Ludwig und den Herzog von Sachsen, hat der König zu seinen
Schwiegersöhnen gemacht, vielleicht sogar machen müssen. Noch
am Tag der Krönung ihres Vaters wurden die beiden HABSBURGERINNEN
Mathilde und Agnes - sie
konnten noch nicht viel über 15 Jahre zählen - den beiden Fürsten
vermählt. Solche Ehen galten als Garantien für künftiges
politisches Wohlverhalten.
Im Herbst 1279 unternahm der König eine Reise in
die Steiermark. Sein Sohn ALBRECHT
begleitet ihn, sein Schwiegersohn Albrecht von Sachsen, der Burggraf
von Nürnberg und die Garfen von Hohenberg und Katzenelnbogen.
Im Gegenteil: Sie galten als geachtete und anerkannte
Gesprächspartner auf dem Reichstag, den RUDOLF
VON HABSBURG zu Weihnachtenm 1289 eröffnete, und der sich
eines großen Zuspruchs erfreute. Neben den WETTINERN war noch Albrecht
von Sachsen erschienen, RUDOFS
Schwiegersohn, außerdem der Landgraf von Hessen, die Herzöge
von Braunschweig, Lüneburg und Mecklenburg, von Breslau, Krakau und
Oppeln.
RUDOLF ahnt, daß
dies seine letzte Chance sein wird, um seinen Sohn als Nachfolger durchzusetzen.
Auch die Kurfürsten sind sich der Bedeutung des Ereignisses bewußt,
fast vollzählig kommen sie nach Frankfurt (1291), nur Albrecht
von Sachsen ist verhindert.
Assing Helmut: Seite 24
*************
"Die frühen Brandenburger und ihre Frauen."
1260 oder 1261 traten die Söhne Albrecht II.
und Johann I. die Nachfolge an, ohne das Herzogtum zu teilen. Auch
nach dem Tod Johanns I. 1285 bestand zu einer Landesteilung vorerst
kein Anlass, da Albrecht II. Vormund der drei Söhne Johanns
I. wurde. Die Erweiterung des südlichen Lansdesteils schritt in
dieser Zeit fort. Beide Brüder erwarben gemeinsam die Herrschaft
Seyda und große Teile der Burggrafschaft Magdeburg, vielleicht
auch schon die Herrschaft Zahna. Nach dem Tode Johanns I. gelangte
sogar durch königliche Belehnung 1290 die große und ehemals
wettinische Grafschaft Brehna an das Herzogshaus. Dabei spielte
ein Rolle, daß Albrecht II. ein Tochter König
RUDOLFS geheiratet hatte. Auch der Innenausbau des Herrschaftsgebiets
machte Fortschritte, im Süden sowieso, wo weiterhin der Schwerpunkt
lag, doch ebenfalls im Norden. Aken und in Ansätzen Wittenberg begannen
Residenzcharakter anzunehmen.
1273
oo Agnes von Habsburg, Tochter des Königs
RUDOLF I.
um 1257-11.10.1322
Kinder:
Rudolf I.
um 1285-11.3.1356
Otto
- jung
Anna
um 1290-22.11.1327
1308
1. oo Friedrich der Lahme Markgraf im Osterland
9.5.1293-13.1.1315
2. oo Heinrich II. der Löwe Graf von Mecklenburg
-22.11.1327 (21.1.1329)
Elisabeth
-3.3.1341
1317
oo Obizzo III. d'Este
14.7.1294-20.3.1352
Wenzel Domherr in Halberstadt
-17.3.1327
Albrecht Bischof von Passau (1320-1342)
-19.5.1342
Literatur:
-----------
Assing Helmut: Die frühen Brandenburger und
ihre Frauen. Kulturstiftung Bernburg 2002 Seite 24 - Franzl, Johann:
Rudolf I. Der erste Habsburger auf dem deutschen Thron, Verlag Styria 1986,
Seite 94, 98,194,269,280 - Krieger, Karl-Friedrich: Die Habsburger
im Mittelalter. Von Rudolf I. bis Friedrich III. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart/Berlin/Köln
1994 Seite 32,37 - Reifenscheid, Richard: Die Habsburger. Von Rudolf
I. bis Karl I., Verlag Styria Graz/Wien/Köln 1982 Seite 22 -