Kunst im Mittelalter: Epochen Künstler und Wissenswertes

Im Mittelalter fand das künstlerische Schaffen hauptsächlich in Kirchen und Klöstern statt. Die Religionen standen hier explizit im Vordergrund und den Künstlern kam es seinerzeit kaum mehr in den Sinn, ihre Arbeiten anderweitig anzubieten. Darüber hinaus gab es keine weitere Käuferschicht, sodass religiös orientierte Objekte die Regel waren.

Fast immer wurden Bildhauer und Maler von Kirchen und zum Teil von Adeligen beauftragt. Als Kunst bezeichnete man die hier entstandenen Werke jedoch erst später, denn zunächst galten Bilder, Fresken oder Statuen als handwerkliche Arbeiten.

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Geschichte und Entstehung der Insel Mallorca

Die traumhafte Baleareninsel Mallorca lockt jedes Jahr Millionen Touristen in die Ferienorte und begeistert Naturliebhaber, Aktivurlauber und Kulturfreunde gleichermaßen. Imposante Steilküsten, feine Sandstrände, einsame Buchten und facettenreiche Landschaften – Einheimische lieben ihr Mallorca, Touristen genießen das mediterrane Flair in einem angenehm subtropischen Klima. So abwechslungsreich wie die Insel ist auch ihre Entstehung und Geschichte.

Mallorca – kontinentales Eiland im schönen Mittelmeer

Mallorca hat heute eine Fläche von 3.600 km² und ist ein kontinentales Eiland im schönen Mittelmeer. Die heutigen Kontinentalplatten bildeten sich vor 200 Millionen Jahren durch den Zusammenbruch des Urkontinents Pangaea. Nachdem er auseinanderbrach, entstanden die Bewegungen der Eurasischen Platte. Vor etwa 100 Millionen Jahren schob sich die afrikanische Platte unter die eurasische. Das Urgebirge wurde aufgefaltet und gigantische Kalksedimente freigesetzt. Mallorca besteht zu 90 Prozent aus Kalkstein, das aus tertiären und quartären Zeiten stammt. Durch die niedrigen Temperaturen im Quartär sank der Meeresspiegel das mallorquinische Flachland „stieg“ aus dem Meer. Die größte Baleareninsel gleicht einem alpinen Aufbau und ist heute etwa so groß wie das Saarland.

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Das Weihnachtsfest im Mittelalter

Das Weihnachtsfest, welches heutzutage Land auf und Land abwärts meist recht üppig gefeiert wird, kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahre 354, in der Zeit der Spätantike, wurde Weihnachten erstmals am 25. Dezember in Rom zelebriert. Im vierten Jahrhundert dann, im frühen Mittelalter, galt Weihnachten als Versuch der Kirche, heidnische Bräuche zu kanalisieren.

Das Weihnachtsfest von heute hat jedoch nicht mehr allzu viel mit dem Weihnachten der damaligen Zeit gemein. So gab es zwar bereits am dem 11. Jahrhundert Weihnachtslieder, allerdings handelte es sich dabei um Sologesänge der Priester, die der Gemeinde vorstanden. Erst in den darauffolgenden Jahrhunderten entwickelte sich das Weihnachtslied von einem solistischen Akt zu einem Lied, welches mit der gesamten Gemeinde gesungen wurde.

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Einrichtungsstile im Wandel der Zeit

Der Einrichtungsstil ändert sich ebenso wie der Kleidungstil und im Laufe von Jahrhunderten wurden viele Einrichtungsgegenstände immer wieder an neue Bedürfnisse und Wünsche angepasst. Vom Mittelalter bis heute hat sich einiges getan und die industrielle Fertigung hat die Veränderungen im Wohnstil der Menschen zusätzlich beschleunigt. Heute gibt es alles in unterschiedlichen Preisklassen und Farben und erst in den letzten Jahren gewann die Individualität wieder mehr Raum bei der Einrichtung.

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Der Berufszweig Hellseher im Mittelalter unter der Lupe

Vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit war das Hellsehen und Wahrsagen weit verbreitet. Obwohl die kirchlichen Behörden zuerst versuchten, das Hellsehen zurückzudrängen, fand die Wahrsagerei auch unter Theologen Verteidiger und an den Fürstenhöfen gewannen die Hellseher sogar so großen Einfluss, dass auch die Kirche sich später ihrer bediente.

Als Hellseher beschritt man den schmalen Pfad zwischen Ruhm und Tod

Wer im Mittelalter behauptete, die Zukunft vorhersagen zu können, wurde bewundert, gefürchtet und gejagt. Solange die Behauptungen eintrafen oder so formuliert waren, dass man ihren Wahrheitsgehalt nicht ganz abstreiten konnte, war ein Hellseher überall angesehen. In der Dorfwirtschaft konnte er ganze Tische für sich begeistern und auch an den Fürstenhöfen fand er Einlass und freie Kost und Logis.

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Genealogie: Grundlegendes Wissen zur Familienforschung

Viele Menschen wollen nicht nur wissen, wo ihre Urgroßeltern Zuhause waren, sondern noch weitere Generationen zurückverfolgen und so ihre Ahnen kennenlernen. Die Genealogie in den letzten Jahren zu einem beliebten Hobby geworden, denn mit moderner Technik lässt sich vieles ermitteln und auch die Kontaktaufnahme mit fernen Verwandten ist wesentlich einfacher geworden. Hier in paar Anregungen und Tipps für alle, die ihre Familiengeschichte erforschen wollen.

Verstaubte Erinnerungen systematisch ordnen

Auf vielen Dachböden in Deutschland lagern wahre Schätze, die bei der Ahnenforschung behilflich sein können. Die Schachteln und Dosen mit Dokumenten und Bildern sind eine echte Fundgrube, wenn man weiß, wie sie eingesetzt werden können. Oma und Opa, Onkel und Tante sollten zu den Personen auf den Bildern befragt werden und so erhalten auch die Namen auf den Dokumenten im ersten Zug der Ahnenforschung ein Gesicht. Verwandte, die weit weg leben, sollten ebenfalls mit einbezogen werden, denn häufig wissen sie Details, die hilfreich sein können. Alle Informationen müssen dann systematisch geordnet werden, damit die Ahnenforschung intensiver betrieben werden kann. Die Ahnennummerierung, bei der der Familienforscher selbst die Nummer 1 erhält, seine Eltern die 2 und 3, wobei weibliche Ahnen immer eine ungerade Ziffer erhalten und männliche eine gerade, ist ein einfaches System, mit dem weltweit gearbeitet wird.

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Spiele mit mittelalterlichem Flair für Mittelalterfans

Das Mittelalter übt eine ungebrochene Faszination auf unsere moderne Gesellschaft aus und neben Mittelalterfesten boomt das düstere Zeitalter auch bei den Spielen. Mit Stronghold wird der Computer zur Schaltzentrale in einer Burg und nur wer sein Volk verteidigen kann, hält sich über Wasser. Medieval ist ein weiteres Beispiel für Spiele, die im Mittelalter angesiedelt sind und auch im Browserfenster tummeln sich Games, die im Mittelalter spielen.

Die eigene Armee in die Schlacht führen

Die Verteidigung von eigenem Grund und Boden gehört bei vielen Mittelalterspielen dazu und nur wenn die Turmverteidigung sicher gelingt, gibt es Chancen auf weitere Erfolge. Da die Schlachten aber auch zur Eroberung dienen, ziehen die Spieler als Ritter mit eigenen Heeren aus und vergrößern bei einem Sieg das eigene Einflussgebiet, was natürlich auch die Macht vergrößert. Online wird der Anreiz doppelt so groß, denn wenn fremde Armeen zurückgeschlagen werden können, zieht ein anderer Spieler aus Fleisch und Blut die Fäden dahinter und das lässt einen Gewinn bekanntlich doppelt wertvoll werden. Doch nicht nur die großen Schlachten faszinieren die Mittelalterfans, denn auch die großen Strategiespiele, bei denen Inseln oder ganze Kontinente erfolgreich besiedelt werden müssen, gewinnen stetig an Beliebtheit.

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Buchtipp: Gärten des Mittelalters

Wie vieles andere auch, so haben sich auch die Gärten in der Zeit vom Mittelalter bis heute drastisch gewandelt. Die Geschichte der damaligen Gartenkunst ist heute jedoch ein überaus aufschlussreicher Teil unserer Kunst- und Kulturgeschichte und zudem äußerst interessant.

Gärten erfreuten sich auch im Mittelalter großer Beliebtheit

Natürlich gab es auch im Mittelalter schon zahlreiche Gartenhäuser in den Gärten des Bürgertums, jedoch dienten diese mehr als Wasch- und WC-Häuser, statt wie heute, als Unterstellplatz für Gartenmöbel und Gartengeräte. Selbst gebaut waren diese Häuser allerdings schon, wenn auch die Menschen des Mittelalters noch keine Tipps für den Bau hatten.

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Das Geldwesen im Mittelalter – Kredite früher und heute

Mit der Zunahme der städtischen Wirtschaften und der daraus resultierenden Ausweitung der Fernhandelsverträge kam es bereits im Mittelalter zu einem Anstieg des Kreditwesens. Sehr zum Leidwesen der Kirche, jedoch wurden Kredite nunmehr von allen Bevölkerungsschichten in Anspruch genommen. Viele Bauern hatten aufgrund von Missernten große finanzielle Probleme aber auch Kaufleute und Handwerker mussten sehr häufig Kredite aufnehmen, da sie von zahlungsunwilliger Kundschaft arg in Bedrängnis geraten waren. Ein weiterer Grund für die Zunahme der Kredite waren jedoch auch Seuchen, wie die Pest, und auch Kriege.

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Wofür stand der Begriff Lehnswesen im Mittelalter?

Das Lehnswesen im mittelalterlichen Europa war die Grundlage des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es beruhte im Wesentlichen darauf, dass der Besitzer von Gütern (Schlössern, Ländereien, Wälder) seinen Vasallen mit einem Teil dieser Güter belehnt. Der Vasall durfte daraufhin diese Güter nutzen und die Erträge daraus behalten. Dieser Teil des Lehnswesens entspricht dem heutigen Pachtverhältnis. Mit dem Unterschied, dass bei einem Pachtverhältnis eine Geldzahlung an den Pächter geleistet wird, bei einem Lehen hingegen eine Dienstleistung dem Lehnsherrn erbracht werden muss. Solche Dienstleistungen waren meist persönliche Dienste des Vasallen an seinen Lehnsherren.

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