Wilhelm IV.                                              Markgraf an der Sann
------------                                              Graf von Friesach und Trixen
    -20.3.1036 ermordet
 

Ältester Sohn des Grafen Wilhelm III. in Karantanien und der Leopirgis
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 118
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2. Wilhelm IV.

F. s. Vorbemerkung b, c; eV.
1017 18/1 Asolo (Treviso) Gerichtsurkunde des Herzogs Adalbero von Kärnten als Markgraf von Verona mit den Grafen Waldpertus, Wyllelmus u.a.m. Kärnt. UB 3, 97 n 228
1025 11/5 Bamberg König KONRAD II. schenkt dem Grafen Willihalm 30 Königshufen in dessen Grafschaft Soun und zwischen den Flüssen Kopreinitz, Köttnig und Wogliena (Unter-Steiermark), ferner zwischen den Flüssen Gurk und Save in Krain sowie seinen Besitz an Bergen, Tälern und Wäldern daselbst DD 4, 35 n 32
1028 30/12 Augsburg Kaiser KONRAD II. schenkt seinem Getreuen, dem Grafen Wilhelm, 30 Königshufen in villa Traskendorf (Gegend von Drachenburg) und die Besitzungen seines Vorgängers Heinrich zwischen Save und Sann, Sottla und Neiring in pago et in comitatu Sounae, die er jenem geeignet, ferner 30 Königshufen in derselben Grafschaft zwischen 5 genannten Flüssen und bestätigt ihm den von Kaiser HEINRICH II. verliehenen Markt Friesach DD 4, 180 f. n 134
c 1030 Willihalm, Vogt des Erzbischofs Tietmar von Salzburg (1025-1041) Salzb. UB 1, 213 n 3 (einmal neben den Vögten Walther und Engilbert, die zusammen 33 mal erwähnt werden)
1036 (Anfang) iisdem diebus idem Adalbero (der 1035 abgesetzte Herzog von Kärnten) Willehelmum comitem interfecit Annal. Hildesheim. SS 3, 100;
+ 20/3
St. Lambrecht: Willehelmus marchio Necr. 2, 319
Gemahlin
Hemma
+ 29/6 Salzburg Dom 11. Jh. Hemma comitissa de Gurka Necr. 2, 147
(1074 29/9 Admont) Verzeichnis der von Erzbischof Gebhard von Salzburg dem neuen Kloster Admont geschenkten Güter: inprimis que matrona quedam nobilis Hemma comitissa de Frisaco et de Truhsen post mortem mariti sui Willihalmi comitis et filiorum suorum Hartwici et Willihalmi tempore Baldwini archiepiscopi (1042/60) sancto Rudperto dedit in valle Admuntina Vita Gebehardi et successorum eius DD 1, 36.
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Wilhelms II. Witwe Hemma verwendete 1041/43 den größten Teil des beträchtlichen Vermögens zur Ausstattung des Frauenklosters Gurk und zur Vorbereitung einer Abtei in Admont.
Wilhelm, der letzte Graf von Friesach, wurde 1036 vom gestürzten Kärntner Herzog Adalbero von Eppenstein ermordet. Auch sein Bruder Hartwig wurde im gleichen Jahr durch den EPPENSTEINER ermordet.

Ingrid Heidrich: Seite 71
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"Die Absetzung Herzog Adalberos von Kärnten durch Kaiser Konrad II."
in: Hjb 91 1971

Vom 11. Mai 1025 wie die Schenkung an Arnold datiert die Schenkung von Ländereien zwischen Drau und Save an den Grafen Wilhelm von Friesach, den Sohn der Emma von Gurk. Dieses Gebiet gehört zum Herzogtum Kärnten. Aus der Tatsache, dass Adalbero bei dem Versuch, sich seiner Absetzung zu widersetzen, gerade diesen Wilhelm von Friesach befehdet und tötet, ist die Gegnerschaft beider für 1035 klar. Aber kann man sie schon vorher voraussetzen? Immerhin ist Graf Wilhelm 1017 einer der vornehmsten Beisitzer im Gericht Herzog Adalberos über eine in der Grafschaft Treviso verhandelte Angelegenheit. Über die Beziehungen beider Männer und Gründe und Zeitpunkt des Wandels ist weiter nichts bekannt.
 
 
 
 
 

  oo Hemma von Gurk
      um 990-29.6. um 1045
 
 
 
 
 
 
 
 

Kinder:

  Hartwig
      - jung
 

  Wilhelm V.
      - jung
 
 
 
 
 
 
 
 

Literatur:
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Rogge, Helmuth: Das Verbrechen des Mordes begangen an weltlichen deutschen Fürsten in der Zeit von 911 bis 1056. Dissertation Berlin 1918, Seite 68-71 -