Ältester Sohn des Grafen
Wilhelm III. in Karantanien und der Leopirgis
GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Dr. Wilhelm Wegener: Seite 118
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2. Wilhelm IV.
F. s. Vorbemerkung b, c; eV.
1017 18/1 Asolo (Treviso) Gerichtsurkunde des Herzogs Adalbero von
Kärnten als Markgraf von Verona mit den Grafen Waldpertus, Wyllelmus
u.a.m. Kärnt. UB 3, 97 n 228
1025 11/5 Bamberg König KONRAD II. schenkt
dem Grafen Willihalm 30 Königshufen
in dessen Grafschaft Soun und zwischen den Flüssen Kopreinitz, Köttnig
und Wogliena (Unter-Steiermark), ferner zwischen den Flüssen Gurk
und Save in Krain sowie seinen Besitz an Bergen, Tälern und Wäldern
daselbst DD 4, 35 n 32
1028 30/12 Augsburg Kaiser KONRAD II.
schenkt seinem Getreuen, dem Grafen Wilhelm,
30 Königshufen in villa Traskendorf (Gegend von Drachenburg) und die
Besitzungen seines Vorgängers Heinrich zwischen Save und Sann, Sottla
und Neiring in pago et in comitatu Sounae, die er jenem geeignet, ferner
30 Königshufen in derselben Grafschaft zwischen 5 genannten Flüssen
und bestätigt ihm den von Kaiser HEINRICH
II. verliehenen Markt Friesach DD 4, 180 f. n 134
c 1030 Willihalm, Vogt des Erzbischofs
Tietmar von Salzburg (1025-1041) Salzb. UB 1, 213 n 3 (einmal neben den
Vögten Walther und Engilbert, die zusammen 33 mal erwähnt werden)
1036 (Anfang) iisdem diebus idem Adalbero (der 1035 abgesetzte Herzog
von Kärnten) Willehelmum comitem
interfecit Annal. Hildesheim. SS 3, 100;
+ 20/3
St. Lambrecht: Willehelmus marchio
Necr. 2, 319
Gemahlin
Hemma
+ 29/6 Salzburg Dom 11. Jh. Hemma
comitissa de Gurka Necr. 2, 147
(1074 29/9 Admont) Verzeichnis der von Erzbischof Gebhard von Salzburg
dem neuen Kloster Admont geschenkten Güter: inprimis que matrona quedam
nobilis Hemma comitissa
de Frisaco et de Truhsen post mortem mariti sui Willihalmi
comitis et filiorum suorum Hartwici et Willihalmi tempore Baldwini
archiepiscopi (1042/60) sancto Rudperto dedit in valle Admuntina Vita Gebehardi
et successorum eius DD 1, 36.
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Wilhelms II. Witwe
Hemma verwendete 1041/43 den größten Teil des beträchtlichen
Vermögens zur Ausstattung des Frauenklosters Gurk und zur Vorbereitung
einer Abtei in Admont.
Wilhelm, der letzte Graf von Friesach,
wurde 1036 vom gestürzten Kärntner Herzog Adalbero von
Eppenstein ermordet. Auch sein Bruder Hartwig wurde im gleichen Jahr durch
den EPPENSTEINER ermordet.
Ingrid Heidrich: Seite 71
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"Die Absetzung Herzog Adalberos von Kärnten durch Kaiser Konrad
II."
in: Hjb 91 1971
Vom 11. Mai 1025 wie die Schenkung an Arnold datiert die Schenkung von
Ländereien zwischen Drau und Save an den Grafen
Wilhelm von Friesach, den Sohn der Emma
von Gurk. Dieses Gebiet gehört zum Herzogtum Kärnten.
Aus der Tatsache, dass Adalbero bei dem Versuch, sich seiner Absetzung
zu widersetzen, gerade diesen Wilhelm von Friesach
befehdet und tötet, ist die Gegnerschaft beider für
1035 klar. Aber kann man sie schon vorher voraussetzen? Immerhin ist Graf
Wilhelm 1017 einer der vornehmsten Beisitzer im Gericht Herzog
Adalberos über eine in der Grafschaft Treviso verhandelte Angelegenheit.
Über die Beziehungen beider Männer und Gründe und Zeitpunkt
des Wandels ist weiter nichts bekannt.
oo Hemma von Gurk
um 990-29.6. um 1045
Kinder:
Hartwig
- jung
Wilhelm V.
- jung
Literatur:
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Rogge, Helmuth: Das Verbrechen des Mordes begangen an weltlichen deutschen
Fürsten in der Zeit von 911 bis 1056. Dissertation Berlin 1918, Seite
68-71 -