Älteste Tochter des Landgrafen Hermann I. von
Thüringen aus seiner 1. Ehe mit der Sophie
von Sommerschenburg, Tochter von Pfalzgraf
Friedrich II.
Schwennicke Detlev: Tafel 145
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"
JUTTA, zu BURG BEICHLINGEN
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+ Schleusingen 6.VIII.1235
I. oo 1194
DIETRICH VON WETTIN, Herr zu Weissenfels, 1197 Markkgraf von Meissen
+ 17.II.1221
II. oo Leipzig 3.I.1223
POPPO VII., Graf von HHenneberg
+ 21.VIII.1245
Begraben: Vesara
DIETRICH VON WEISSENFELS genannt DER BEDRÄNGTE
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+ 17.II. 1221
Begraben: Altzelle
1190 in WEISSENFELS
1197 Markgraf von MEISSEN
1210 Markgraf der NIEDER-LAUSITZ, Graf von GROITZSCH
unnd EILENBURRG
oo 1194
JUTTA VON THÜRINGEN,
zu BURG BEICHLINGEN
+ Schleusingen 8.VIII.1235
Tochter von Landgraf Hermann I., Pfalzgraf von Sachsen
(II. oo Leipzig 3.I.1223 Poppo VII. Graf von Henneberg,
+ 21.VIII.1245)
JUTTA, Eventualerbin
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+ 1235
war sehr häßlich, aber klug
1. oo 1194
DIETRICH
III., Markgraf von Meißen
+ 1221
2. oo 1223
POPPO VII., Graf von Henneberg
+ 1245
VI. Generation
(40) JUTTA
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* frühestens 1182, + 6. August 1235
Schleusingen
Begraben: Kloster Veßra
1. oo 1194
DIETRICH DER BEDRÄNGTE, Markgraf von Meißen
* um 1164, + 17.2.1221
Begraben: Altzella
2. oo 3.1.1223 zu Leipzig
POPPO VII., Graf von Henneberg
+ 21.3.1245
Begraben: Veßra
CHRONIK VOM PETERSBERG: Seite 76
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Er hatte aber eine Tochter <Jutta>, die bereits
im heiratsfähigen Alter stand. Als der Graf nun seine Bitte bereits
mehrfach wiederholt hatte, gab ihm der Landgraf gemäß dem Ratschlag
seiner Leute zur Antwort: Wenn er sein Schwiegersohn werden wolle, werde
er ihm unter allen Umständen zu Hilfe eilen. Weil das Mädchen
wegen seiner Häßlichkeit den Augen <des Grafen> mißfiel,
lehnte er das zunächst ab, aber unter dem Druck seiner Notlage stimmte
er schließklich zu; und nachdem die Ehe geschlossen war, begann er
mit Hilfe des Landgrafen seinem Bruder überlegen zu scheinen.
GENEALOGIE DER WETTINER: Seite 237
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Als nach dem Tode des Kaisers <1196> Graf Dietrich
<der Bedrängte>, ein Sohn Markgraf Ottos <des Reichen>,
der sich damals in Übersee <d.h. im Heiligen Lande> aufhielt, im
Jahre 1197 von dessen Tod erfuhr, kehrte er eilends heim und nahm dank
der Unterstützung derjenigen, die die Burgen befehligten, die Mark
in Besitz und erhielt sie später <1199> von König
PHILIPP <VON SCHWABEN>, dessen Wahl er unterstützt hatte,
zum Lehen. Er heiratete die Tochter des Landgrafen Hermann <I., + 1217>
von Thüringen namens Jutta [Iudita] und zeugte mit ihr eine
Tochter Hedwig und einen Sohn Otto, der noch als Knabe starb,
weiterhin Sophie und einen Sohn Konrad, der ebenfalls als
Knabe starb, und als dritten Dietrich <Bischof von Naumburg 1242-1272>.
<Die Genealogie kennt nicht die Tochter Jutta sowie die Söhne
Heinrich,
Dompropst
zu Meißen, und Heinrich den Erlauchten, den
Stammhalter
der WETTINER, geboren nach dem 30. August 1215 und vor dem 20. Juli
1216>.
Schwarz, Hilmar: Seite 50
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"Die Ludowinger. Aufstieg und Fall des ersten thüringischen
Landgrafengeschlechts"
Aus der ersten Ehe gingen zwei Töchter hervor: Jutta
und Hedwig. Jutta wurde Dietrich
von Weißenfels angetraut, der gerade mit seinem Bruder Albrecht
um die Nachfolge in der Mark
Meißen herumschlug. Dietrich geriet in Bedrängnis;
er wurde später
Dietrich der Bedrängte genannt. Hermann
griff wiederholt zugunsten seines Schwiegersohens in die Kämpfe ein.
1194
1. oo Dietrich III. der Bedrängte Markgraf
von Meißen
1162-17.2.1221
3.1.1223
2. oo Poppo VII. Graf von Henneberg
-21.5.1245
Kinder:
1. Ehe
Hedwig
- 1249
oo 2. Dietrich V. Graf von Kleve
-13.5./26.6.1260
Otto Erbe
um 1200-9.8.1214
Sophia
-17.3.1280
oo Heinrich III. Graf von Henneberg-Schleusingen
-9.4.1262
Konrad Mönch im Kloster Petersberg zu Erfurt
-
Heinrich der Erlauchte
1215/16-15.2.1288
Jutta
-11.1.
2. Ehe
Hermann I. Graf von Henneberg-Coburg
um 1225- 1290
Berthold (IV.) Bischof von Würzburg (1266-1274)
-
1312
Literatur:
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CHRONIK VOM PETERSBERG nebst der GENEALOGIE DER
WETTINER, fliegenkopf verlag Halle 1996 Seite 76,237 - DEUTSCHE
FÜRSTEN DES MITTELALTERS. Fünfundzwanzig
Lebensbilder. Edition
Leipzig 1995 Seite 280,287 - Lechner, Karl: Die Babenberger Markgrafen
und Herzoge von Österreich 976 - 1246, Böhlau Verlag Köln
1985 Seite 411 A. 3 - Lutz, Wolf Rudolf: Heinrich der Erlauchte
(1218-1288) Markgraf von Meißen und der Ostmark (1221-1288) Landgraf
von Thüringen und Pfalzgraf von Sachsen (1247-1263), Verlag Palm &
Enke Erlangen - Pätzold Stefan:
Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221,
Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1997, Seite 57,70,82,103,145,202,213,288,290,292,344
- Posse,
Otto: DIE WETTINER. Genealogie des Gesamthauses Wettin. Zentralantiquariat
Leipzig GmbH 1994 Tafel 4 Seite 48 - Schnith Karl: Frauen des Mittelalters
in Lebensbildern. Verlag Styria Graz Wien Köln 1997 Seite 246 - Schwarz,
Hilmar: Die Ludowinger Aufstieg und Fall des ersten thüringischen
Landgrafengeschlechts, Wartburg-Stiftung 1993 Seite 50,91 - Schwennicke
Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann
GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 145, 152 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband
1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 179 - Toeche,
Theodor: Kaiser Heinrich VI. Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt
1965, Seite 237,414,461 - Wies, Ernst W.: Elisabeth von Thüringen.
Die Provokation der Heiligkeit, Bechtle Esslingen 1993 - Winkelmann
Eduard: Kaiser Friedrich II. 1. Band, Wissenschaftliche Buchgesellschaft
Darmstadt 1963, Seite 378, 380,381 -