Heinrich III.                                    Graf von Wettin (1206-1217)
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1205-25.3.1217
          Burg Wettin
 

Begraben: Lauterberg
 

Einziger Sohn des Grafen Ulrich I. von Wettin aus seiner 2. Ehe mit der Hedwig von Sachsen, Tochter von Herzog Bernhard III.
 

Brandenburg Erich: Tafel 13 Seite 27
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

XIV. 261b. HEINRICH, Graf von Wettin
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* 1205,  + ca. 1217 25. III.



Schwennicke Detlev: Tafel 151
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

HEINRICH III.
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* 1205,  + 25.III.1217

Begraben: Petersberg

Graf von WETTIN



Thiele Andreas: Tafel 184
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs- und Grafenhäuser I

HEINRICH III.
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    + 1217



Posse, Otto: Tafel 2 Seite 46
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"DIE WETTINER. Genealogie des Gesamthauses Wettin."

27. HEINRICH III.
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* 1205, + 25. März 1217

Nach Heinrichs Tode fiel die Grafschaft Wettin an den Grafen Friedrich II. von Brehna. Siehe Tafel 3, 3.

27. Heinrich III.

Beilage I, 11. - Da Heinrich im 12. Lebensjahre 17 März 25 starb, so muß er 1205 geboren sein, Vgl. Tafel 2, 21.



Schwarz Hilmar: Seite 167
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"Die Wettiner des Mittelalters und ihre Bedeutung für Thüringen"

Generation H

(78) HEINRICH III.
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* 1205, + 25. März 1217

Sohn Ulrichs von Wettin (58) und Hedwigs von Sachsen

Graf von Wettin



CHRONIK VOM PETERSBERG: Seite 135
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1217
Am ersten Tag dieses Jahres, also am 25. März <d.h. Mariae Verkündigung oder Verkündigung des Herrn>, starb, noch ein Knabe, Heinrich <II.>, Graf von Wettin, Sohn Ulrichs, eines Sohnes Heinrichs <I.>, eines Sohnes des älteren Markgrafen Konrad <I.> im zwölften Lebensjahr und wurde auf dem Lauterberg zur Linken seines Vaters bestattet. Für sein Seelenheil wurden dem heiligen Petrus zwei Hufen im Dorf Langenreichenbach [Richenbach] <n. Schildau> dargebracht. Augenscheinlich wurde diesem Knaben die große Gnade Gottes rechtzeitig zuteil, denn er wurde bis zu seinem Lebensende von einem Steinleiden gepeinigt, und noch bevor er die Herrschaft über das väterliche Erbe antreten konnte, das nicht in jeder Hinsicht rechtmäßig war, wurde er aus diesem Leben abberufen.

GENEALOGIE DER WETTINER: Seite 239
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Graf Ulrich [Olricus], ein <weiterer> Sohn des Markgrafen <richtig: Grafen> Heinrich <I.>, heiratete <Hedwig>, eine Tochter Herzog Bernhards <III.> von Sachsen, mit der einen Sohn Heinrich <III.> zeugte <+ 1217>. Im Jahre 1206 ist Graf Ulrich gestorben.

Pätzold Stefan: Seite 68,324
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"Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221"

Im September desselben Jahres starb Ulrich von Wettin und wurde auf dem Lauterberg begraben. 1205 war sein Sohn Heinrich III. zur Welt gekommen [Das Chronicon Montis Sereni, Seite 190 Zeile 6-9 berichtet, daß Heinrich III. 1217 im Alter von zwölf Jahren starb; vgl. dazu unten Seite 324]. Als Vormund des jungen WETTINERS fungierte zunächst Graf Dietrich von Groitzsch und nach dessen Tod im Jahre 1207 wahrscheinlich Markgraf Dietrich von Meißen, der als Verwalter der Burg Wettin seinen Ministerialen Dietrich von Schladebach einsetzte. Zu einer selbständigen Herrschaftsausübung kam es freilich nicht mehr: 1217 starb Heinrich. Damit endete die dritte der fünf im Jahre 1156 entstandenen Linien. Markgraf Dietrich und Graf Friedrich II. von Brehna teilten den wettinischen Allodialbesitz untereinander auf.
Ähnlich ist auch der Eintrag aufgebaut, der den Tod von Heinrichs II. Bruder Ulrich betrifft: Ulrich starb im September 1206 auf der Burg Wettin an der Ruhr und hinterließ seine Ehefrau Hedwig und seinen Sohn Heinrich III. Ein letztes Mal begegnet er zum Jahre 1207 als Vater seines minderjährigen Sohnes Heinrich III. Damals brachte dessen Vormund Graf Dietrich von Groitzsch 200 Mark an sich, die Ulrich zur Versorgung von Ehefrau und Kind bei den Chorherren auf dem Lauterberg hinterlegt hatte. Heinrich III. starb im April 1217 im Alter von zwölf Jahren und fand seine letzte Ruhestätte ebenfalls auf dem Lauterberg.
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 13 Seite 27 - CHRONIK VOM PETERSBERG nebst der GENEALOGIE DER WETTINER, fliegenkopf verlag Halle 1996 Seite 135,239 - Pätzold Stefan: Die frühen Wettiner. Adelsfamilie und Hausüberlieferung bis 1221, Böhlau Verlag Köln Weimar Wien 1997, Seite 68,142,196, 293,324,334,350 - Posse, Otto: DIE WETTINER. Genealogie des Gesamthauses Wettin. Zentralantiquariat Leipzig GmbH 1994 Tafel 2 Seite 46 - Schwarz Hilmar: Die Wettiner des Mittelalters und ihre Bedeutung für Thüringen, Kranichborn Verlag Leipzig 1994 Seite 167 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 151 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1, R. G. Fischer Verlag Frankfurt/Main 1993 Tafel 184 -