Tochter des Grafen Ludwig II. der Springer in Thüringen
und
der Adelheid von Stade, Tochter von Graf Lothar Udo II.
Thiele Andreas: Tafel 178
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte"
Band I, Teilband 1 Deutsche Kaiser-, Königs-, Herzogs-
und Grafenhäuser I
ADELHEID
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+ 1146
oo ULRICH
II. Graf von Weimar
+ 1112
III. Generation
(9) ADELHEID
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+ 1146
Gemahlin Ulrichs II., Graf von Weimar (+ 1112)
ULRICH II.
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+ 13.V.1112
1067 GRAF von WEIMAR
1098 MARKGRAF von KRAIN und ISTRIEN
oo vor 1102; verstoßen
ADELHEID VON
THÜRINGEN
+ 1146
Tochter von Ludwig dem Springer Graf in Thüringen
ADELHEID
----------------
+ 1146
oo vor 1102; verstoßen
ULRICH II., Graf
von Weimar, Markgraf von Istrien ud Krain
+ 13.V.1112
Das Jahr 1062.
Der königliche Knabe wird auf Anstiften einiger Fürsten, nämlich des Mainzer Erzbischof Sigefrid, des Herzogs Otto von Northeim und des Grafen Ekbert von Bruneswik, der ein Vetter des Königs selbst war, der Kaiserin-Mutter geraubt.
[Markgraf Willehelm .... starb. Seine Braut Sophia nahm Odalrich, der Markgraf der Carentiner, sein Verwandter. Seine Mark aber erhielt sein Bruder Otto von Orlagemünde]. Ihr, nämlich der Markgrafen Willehelm und Otto, Bruder war Poppo, der einen Sohn Odalrich hatte, welcher die Schwester des Königs Ladizlaus von Ungarn Sophia zur Frau nahm, und sie gebar ihm den jüngern Odalrich, der des Grafen Lodowich von Thüringen Tochter heirathete. - Markgraf Otto aber hatte eine Frau Namens Adela von Brabant, von dem Schlosse, das Lovene heißt, welche ihm drei Töchter Oda, Kunigunde und Adelheid gebar, Oda bekam der Markgraf Ekbert der Jüngere von Bruneswik, und sie starb kinderlos. Kunigunde heirathete den König der Ruzen und gebar eine Tochter, welche ein Edler aus Thüringen Namens Gunter empfing, und er zeugte mit ihr den Grafen Sizzo. Nach dem Tode ihres Mannes kehrte Kunigunde in die Heimat zurück und verband sich mit dem Grafen Cono von Bichlingge, dem Sohne des Herzogs Otto von Northeim, und sie gebar ihm vier Töchter. Als jener ebenfalls starb, wurde ihr dritter Mann Wipert der Aeltere. Adelheid aber wurde mit dem Grafen Adalbert von Ballenstide verehelicht, welchen Egeno der Jüngere von Konradesburg, Burchards Sohn, Egeno's des Aeltern Enkel tödtete, indem er den durch den Klang der Glocke Verrathenen überfiel. Dieser Adalbert zeugte mit ihr den Grafen Otto und den Pfalzgrafen Sigefrid.
Hucke, Richard:
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"Die Grafen von Stade 990-1144"
In erster Ehe heiratete Adelheid um 1102 den Grafen Ulrich II. von Weimar-Orlamünde, der als letzter männlicher Angehöriger seines Hauses am 13. Mai 1112 verstarb. Er hinterließ aus der Ehe mit Adelheid (der Jüngeren), die er wegen Untreue verstoßen hatte, keine Nachkommen. Sein Tod löste bekanntlich größere Streitigkeiten innerhalb des sächsischen Adels aus. Dadurch, dass der Kaiser die gesamten Allode des Erblassers als Reichsgut einzog, machte er sich die gesamte Verwandtschaft Ulrichs, darunter auch die UDONEN, zu Feinden.
Partenheimer Lutz: Seite 210
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"Albrecht der Bär. Gründer der Mark Brandenburg
und des Fürstentums Anhalt."
Mit dem in der Cronica Reinhardsbrunnensis (MG SS 30/1),
Seite 523, zu 1065 erwähnten Udalrico comiti ingenuo de Wymar
ist offensichtlich Ulrich II. gemeint, wie die Nennung seiner Gemahlin
Adelheid,
Tochter Graf Ludwigs des Springers von Thüringen, andeutet,
von der sich Ulrich II. später trennte.
1102
oo Ulrich III. Graf von Weimar-Oralmünde
x um 1065-13.5.1112
Literatur:
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Annalista Saxo: Reichschronik Seite 73 - Hucke,
Richard: Die Grafen von Stade 990-1144, Stade 1956 - Lange Peter:
Zur Geschichte der Grafschaft Weimar-Orlamünde, in: Thüringen
im Mittelalter Die Schwarzburger. Beiträge zur schwarzburgischen Kunst-
und Kulturgeschichte Band 3 Seite 187 -
Partenheimer Lutz: Albrecht der Bär. Gründer
der Mark Brandenburg und des Fürstentums Anhalt. Böhlau Verlag
Köln Weimar Wien 2001 Seite 210 - Posse, Otto: Die Markgrafen
von Meissen und das Haus Wettin bis zu Konrad dem Grossen. Giesecke&
Devrint Verlag Leipzig 1881 Seite 152 - Schwarz, Hilmar: Die Ludowinger
Aufstieg und Fall des ersten thüringischen Landgrafengeschlechts,
Wartburg-Stiftung 1993 Seite 88 - Schwennicke Detlev: Europäische
Stammtafeln Neue Folge Band I, 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am
Main 1998 Tafel 144,145 -