Ältester Sohn des Grafen
Otto IX. von Tecklenburg und der Irmgard von Cuyk-Rietberg,
Tochter von Graf Johann I.
Konrad folgte 1534 zu Tecklenburg-Ibebüren,
erbte 1542 von seinem Onkel Nikolaus V. Lingen, wurde enger Verbündeter
von Hessen, führte Reformation und Säkularisation durch und schloß
sich dem Schmalkaldischen Bund an. Er geriet schroff gegen die Bischöfe
von Paderborn und Münster und die Erzbischöfe von Köln,
machte 1546/47 den Schmalkaldischen Krieg mit, geriet in die Reichsacht
und verlor die Grafschaft Lingen an das Haus EGMONT. Er markierte damit
den Tiefpunkt der Grafen von Tecklenburg und half die Wiedertäufer
in Münster niederzuschlagen.
1527
oo Mechthild von Hessen, Tochter des Landgrafen Wilhelm I.
um 1490-6.5.1558
Kinder:
Anna Erbin von Tecklenburg und Rheda
1527- 1582
1557
oo Everwin III. von Götterswick Graf von Bentheim-Steinfurt
1536- 1562