Sport vom Mittelalter bis heute

Körperliche Ertüchtigung in Form von Sport ist eine der gesellschaftlichen Aktivitäten, die sich schon in frühester Menschheitsgeschichte entwickelten.

Schon in der Antike gab es sportliche Wettkämpfe, die zu Ehren der Götter abgehalten wurden. Doch erst ab dem Mittelalter begann sich der Sport so, wie wir ihn heute kennen zu entwickeln.

Die Entwicklung der Sportgeschichte

Im Frühen Mittelalter eröffnete sich der Sport den Menschen als solches und wurde vor allem in Form von langen Wanderungen sowie Jagden praktiziert. Diese Form des Sportes wurde für die Selbstdarstellung der aristokratischen Schichten genutzt. Die Entwicklung des Schulsportes zu dieser Zeit war jedoch kaum vorhanden. Im Hochmittelalter erfuhr der Sport durch den Ritterstand einen kräftigen Aufschwung. Auf ritterlichen Turnieren wurde hauptsächlich zur Unterhaltung des Volkes der körperlichen Ertüchtigung nachgegangen. In der Zeit vom 14. bis zum 19. Jahrhundert entwickelte sich der Sport erheblich weiter und etablierte sich als fester Teil der Kultur.

Auch an Schulen und Universitäten fand er als neue Freizeitbeschäftigung mehr und mehr Anklang. Zur Zeit der Aufklärung waren es insbesondere die Philanthropen, die einen großen Einfluss auf den Sport hatten. Sie beschäftigten sich vor allem mit der systematischen und qualitativen Sporterziehung, der Gymnastik. Von nun an wurde die Leibeserziehung ein fester Bestandteil des Bildungssystems, was nicht zuletzt auch durch das im 18. Jahrhundert entstandene jahnsche Turnen gefördert wurde. Anfang des 19. Jahrhunderts begann man erstmals, wieder sportliche Wettkämpfe zu veranstalten, die sich nach einem strikten Regelwerk richteten. Auch hatten Frauen nun, obgleich einiger Widerstände, die Möglichkeit, an solchen Wettkämpfen teilzunehmen. Heute sind solche Wettkämpfe, Turniere und Olympiaden aus dem gesellschaftlichen Leben kaum mehr wegzudenken.

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