Waimar II.                                      Fürst von Salerno (893/900-946)
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Sohn des Fürsten Waimar I. von Salerno
 

Lexikon des Mittelalters: Band VIII Seite 1932
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Waimar II., Fürst von Salerno (893-946)
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Sohn Waimars I.

Waimar II. wurde 893 zum Mitregenten (Verleihung des Fürstentitels) erhoben und war seit 901 Alleinherrscher. Anfangs schien Waimar II. die Politik seines Vaters fortsetzen zu wollen, versicherte sich weiterhin des Schutzes von Byzanz und beteiligte sich 915 an einer großen, von Byzanz geförderten Koalition gegen die Sarazenenfestung am Garigliano, 923 änderte er jedoch seines Strategie. Er gab den byzantinischen Titel eines kaiserlichen Patrikios auf und schloß mit Atenolf II, Fürsten von Benevent, ein Bündnis, vermählte sich mit dessen Tochter Gaitelgrima, um zu versuchen, die ehemals langobardischen Gebiete in Apulien und Kalabrien den Byzantinern zu entziehen. Er scheint jedoch keine neuen Territorien erobert zu haben, trotz der Siege, die ihm das "Chronicum Salernitanum" zuschreibt, vermochte jedoch zumindest seine volle Souveränität über jene Gebiete des Prinzipats wiederherzustellen, die in den Jahrzehnten zuvor unter sarazenischer Kontrolle waren. Dadurch kam es zu einer Stärkung der öffentlichen Gewalt und einem wirtschaftlichen Aufschwung, der sich in der Wiederaufnahme der Prägung von Goldmünzen zeigte. Die Verhältnisse Waimars II. und der anderen langobardischen Fürstentümern mit den Byzantinern wurden in den Jahren 934-940 neuerlich gespannt; 943 war jedoch offenbar eine Periode des Waffenstillstands, was aus dem Aufenthalt des kaiserlichen Protospathars Basilius in Salerno zu erschließen ist. Die letzten Nachrichten über ihn beziehen sich auf die Restaurierung des Fürstenpalastes und auf den Bau des Glockenturms seiner Grablege, der Palastkirche S. Pietro. 933 hatte er seinen Sohn Gisulf zum Mitregenten erhoben. Die von M. Schipa vertretene These eines Sohnes Waimar III., seit 916 Mitregent, der ein Jahr später verstorben sei, stützt sich auf eine gefälschte Urkunde und ist daher unhaltbar.



  oo Gaitelgrima von Benevent, Tochter des Fürsten Atenolf II.
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Kinder:

  Gisulf I.
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