Kurzschwerte Schilder und Lanzen des Mittelalters

Das Mittelalter – die Zeit der Ritter und Burgen und der Kriege, die noch mit Schwert und Lanze gewonnen wurden. Die meisten Ritter stammten aus den verschiedenen Adelsgeschlechtern, die das Mittelalter bestimmten. Ein Schwert war zu dieser Zeit sehr teuer und nur die Ritter, die aus vermögendem Hause kamen, konnten sich ein solches leisten. Bei Schwertern wurde unterschieden zwischen dem Langschwert und dem Kurzschwert, auch Breitschwert genannt. Das bekannteste Langschwert ist Excalibur, das legendäre Schwert von König Artus. Nothung ist das Kurzschwert, das die Könige von Xanten trugen und das auch in der Nibelungensage eine Rolle spielt.

Das Kurzschwert ist leichter als das Langschwert und kann mit einer Hand geführt werden. Für den Nahkampf wurden in der Regel diese Schwerter benutzt. Damit sich der Ritter vor dem Angriff des Gegners schützen konnte, hatte er ein Schild, das entweder spitz verlief oder aber rund war. Meist war auf dem Schild das Wappen des Ritters zu sehen und in der Mitte ein Spitz verankert, der als Nahkampfwaffe diente. Fundierte Sammler können ihre Schwerter und Schilder u. a. mit dem Gewinn von bet and win erwerben.

Die Hauptwaffe eines Ritters war die Lanze, die eine Länge von bis zu fünf Metern hatte. Sie war meist die Waffe, die bei Turnieren zum Einsatz kam. Für den Krieg war die Lanze zu umständlich; Schwerter waren hier handlicher und effektiver. Trotzdem wurde die Lanze auch im Krieg eingesetzt, das Schwert erst dann, wenn die Lanze zerbrochen wurde. Bei den Turnieren musste der Knappe des Ritters die Lanze mittragen. Auch beim Kampf mit der Lanze hatte der Ritter zum Schutz sein Schild, mit dem er den Lanzenstich abwehren konnte.

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