Kunst im Mittelalter: Epochen Künstler und Wissenswertes

Im Mittelalter fand das künstlerische Schaffen hauptsächlich in Kirchen und Klöstern statt. Die Religionen standen hier explizit im Vordergrund und den Künstlern kam es seinerzeit kaum mehr in den Sinn, ihre Arbeiten anderweitig anzubieten. Darüber hinaus gab es keine weitere Käuferschicht, sodass religiös orientierte Objekte die Regel waren.

Fast immer wurden Bildhauer und Maler von Kirchen und zum Teil von Adeligen beauftragt. Als Kunst bezeichnete man die hier entstandenen Werke jedoch erst später, denn zunächst galten Bilder, Fresken oder Statuen als handwerkliche Arbeiten.

Das Mittelalter von 750 – 1400 war allerdings eine Zeit facettenreicher Kunststile, die hervorragende Kunstwerke herausgebracht hat.

Romanik und Gotik als beherrschende Stile

Die Karolingische Renaissance im frühen Mittelalter war zunächst noch sehr zurückhaltend, denn erst im Hochmittelalter wurden die Darstellungen von religiösen Motiven geprägt. Mit Beginn des 12. Jahrhunderts gab es die sogenannten Praktischen Künste, die in der Antike allerdings großen Ruhm erlangten.

In der Zeit zwischen 1000 und 1200 war der Stil der Romanik vorherrschend. Dieser Kunststil zeigt sich in Kirchen mit großen Rundbögen an den Fenstern. Nach der Romanik entwickelte sich der gotische Kunststil. Zu den mittelalterlichen Werken zählten vor allem Buchmalereien, Deckenmalereien und Wandmalereien, aber auch Teppiche und Reliquiare. Bildhauer und Maler verliehen ihren Werken eine hohe Ausdrucksstärke, indem sie kraftvolle Farben verwendeten. Die Bilder waren weniger plastisch, im Mittelpunkt stand immer das Motiv. Nach der Gotik folgten dann die neuzeitlichen Kunststile Renaissance und Barock mit dem Fokus auf der bildenden Kunst.

Berühmte Maler als Wegbereiter für den Realismus

Die Künstler des Mittelalters signierten im Gegensatz zu den Schaffenden späterer Epochen ihre Bilder nicht, sodass viele berühmte Maler nicht bekannt sind. Doch es gab eine Vielzahl Künstler, die als Wegbereiter für den heutigen Realismus gelten. Giotto die Bondone (1266-1337) verschrieb sich beispielsweise als erster Mittelalter-Künstler der dreidimensionalen Gestaltung, die alle nachfolgenden Kunststile prägte. Die ersten Porträts wurden später von Jan van Eyck geschaffen, Albrecht Dürer ließ das erste Selbstbildnis entstehen und die ersten Landschaftsbilder entwickelte der bekannte Maler Albrecht Altdorfer.

Hochwertige Reproduktionen in erlesener Qualität

Kunstliebhaber aus aller Welt schätzen die mittelalterlichen Werke. Da sich die wenigsten jedoch einen echten Giotto die Bondone leisten können, sind hochwertige Reproduktionen der großen Meisterwerke die perfekte Lösung. Kunstdrucke und Gemälde von der Kunstbilder-Galerie schätzen Kunden, die Wert auf erlesene Qualität und hervorragende Optik legen. Die Spezialisten für Drucke, Gemälde und Poster bieten Kunstbilder aller Stilepochen an.

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Bildquelle: pixabay.com

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