Bauweisen im Mittelalter

Aus dem Mittelalter sind uns verschiedene Baustile bekannt. Die Baukunst entwickelte sich weiter und die Bauten wurden immer höher und luftiger. Vor allen an den Kirchen und Kathedralen aus dem Mittelalter lassen sich die verschiedenen Epochen gut nachzeichnen, aber auch Schlösser und Burgen sind gute Beispiele für die verschiedenen Fortschritte der mittelalterlichen Baukunst.

Die Byzantinische Architektur als Übergang von der Antike ins Mittelalter mit Zentralbauten und Kuppel sieht man noch heute an einigen Bauwerken und danach folgen Vorromanik und Romanik. Der romanische Baustil, der in Deutschland von 1020 bis 1250 eine wichtige Rolle spielte, arbeitete mit Rundbögen und der Mainzer Dom ist ein Beispiel für diese Epoche. In der Gotik, die bereits im Jahr 1140 in Frankreich Mode wurde, zog man hohe Wände mit großen Fenstern vor und errichtete dementsprechende Gebäude. Der Notre Dame de Paris ist ein Beispiel für die Baukunst der Hochgotik. Komplexe Rippengewölbe, große Fenster und Rosetten waren die Merkmale in der Spätgotik und hier ist das Heilig-Kreuz-Münster ein gutes Beispiel für diese Epoche der Baukunst. In der Neuzeit folgte dann die Renaissance, wo man die Formen der Antike wieder vermehrt in die Baukunst einband und in der Hochrenaissance entstand auch der neue Petersdom in Rom.

Im Barock, den man auf 1600-1780 datiert, baute man dann üppige Prachtbauten wie den Invalidendom in Paris und im Spätbarock entdeckte man auch prächtige Muschelverzierungen für große Bauten. Schloss Belvedere oder der Winterpalast des Zaren in Sankt Petersburg sind Beispiele für diese Epoche der Baukunst im späten Mittelalter. Einen Online Rechner Kredit kannte man damals garantiert noch nicht, aber theoretisch sind solch prächtige Gebäude wie die aus dem Mittelalter auch mit modernen Krediten finanzierbar und sicher benötigt mehr als ein Schlossherr heute eine kleine Finanzspritze um sein Anwesen aus dem Mittelalter und die herrlichen alten Gebäude aus dieser Zeit auch weiterhin zu erhalten.

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